Hier sind wir also, in Wako-shi.
Es ist eine recht junge Trabantenstadt Tokyos. Man ist schnell mit der Bahn in Ikebukuro (NW Tokyo), man kann hier einkaufen, es gibt Spielplätze und Parks

und für hiesige Verhältnisse ist es geradezu ländlich. :) Tatsächlich gibt es einige Kohläcker direkt bei uns um die Ecke.
Zuerst sind wir wie erwartet im Gästehaus untergekommen. Das hat einige Vorteile.Die wichtigste Ausstattung ist da und der Hausmeister spricht Englisch. Es ist nah zum Arbeitsplatz, zur Mensa und zu Tully's, ja sie haben auch Kaffe, aber vor allem ist es eine soziale Oase. Mit irgendwem kann man sich immer unterhalten.
Aber es ist eben auch etwa so gemütlich wie ein Hotelzimmer.
Also haben wir uns beeilt was Eigenes zu finden und sind an Heilig Abend umgezogen. Mit Weihnachten haben es die Japaner erwartungsgemäß nicht so. Das einzige wirklich weihnachtliche war ein Chor von der hiesigen Kirchengemeinde, der am Bahnhof sehr schön Weihnachtslieder gesungen hat. Unter anderem Stille Nacht Heilige Nacht (auf Japanisch). Wir hatten leider keine Zeit für Deko oder Kekse backen und einen Baum hatten wir schon mal gar nicht. Für ein Gesteck und einen Maronen Kirisumasu-keeki (Weihnachtskuchen, Abbildung ähnlich ;))


hat es immerhin gereicht. Die Torte mit Stäbchen essen, was anderes hatten wir nicht, war schon... komisch.
Unsere neue Wohnung ist aber wirklich schick. Viel größer als wir gedacht hatten nach allem was wir über japanische und speziell Tokyoter Wohnverhältnisse gehört hatten. Leider haben wir immernoch nicht so viel von dem tollen Platz, weil die auszupackenden Kisten einfach kein Ende nehmen wollen. Denn, ja, unser Container ist zwischenzeitlich angekommen. Endlich haben wir wieder Besteck, genügend Gläser und Tassen, .... und Jim Knopf ;)
Tako-Mama ;)
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